über uns

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Daniela Löffler
Spielgruppenleitung Dienstag und Donnerstag

 

Aufgewachsen als feinfühliges Kind einer Musikerfamilie hatte ich das grosse Glück, meine Kindheit und Jugend bei den Pfadfinderinnen verbringen zu dürfen. Dadurch lernte ich früh, Verantwortung für mich und für andere zu übernehmen, Abenteuer in einer Gruppe zu erleben und bei jeder Witterung draussen in der Natur zu sein. In einigen Pfadileiterinnen-Kursen lernte ich später, eine Gruppe zu führen und neben den Samstagen auch Lager zu leiten. Somit war es für mich selbstverständlich, in der Natur aufzuwachsen und diese als Teil meines Selbst zu erfahren.

Nach dieser wunderbaren Jugendzeit wollte ich die abwechslungsreichen Erfahrungen von Gemeinschaft, Kreativität, Musik und Natur aus der Pfadizeit weiterverfolgen. So besuchte ich nach dem Abschluss der Musik-Matura den Vorkurs der Schule für Gestaltung, entschied mich danach aber für ein Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit an der Fhnw in Basel. Während und nach dem Studium arbeitete ich in unterschiedlichen sozialen Institutionen in der pädagogischen Betreuung von Kleinkindern oder Jugendlichen.

In der Arbeit mit Kindern bemerkte ich, dass beim Spielen in Innenräumen öfter Konflikte oder Stress entstehen, während sich die Kinder draussen solidarischer verhalten. Kinder aus problembelasteten Situationen sah ich in der Natur sehr schnell zur Ruhe kommen und aufblühen.

Immer wieder fielen mir auch die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf Jugendliche auf, wie die direkten sozialen Begegnungen seltener und gleichzeitig wenig bis keine Naturerfahrungen mehr gemacht werden. Bei vielen erlebnispädagogischen Interventionen versuchte ich, den Jugendlichen die Natur wieder näher zu bringen und erlebte, wie wertvoll sich diese Erfahrungen, die ich als Kind so selbstverständlich mitbekam,  auf Körper und Geist auswirken.

 

Dadurch erkannte ich zunehmend eine Dringlichkeit, der «Naturentfremdung» der jüngeren Generationen entgegenzuwirken, nicht zuletzt, um sie für den Schutz unserer Natur zu sensibilisieren. Es macht mir Freude, die Natur mit den staunenden Kinderaugen neu zu entdecken, mit all seinen kleinen Wundern, für die ich als Erwachsene oft schon den Blick verloren habe.

Gerne möchte ich die heilsame Wirkung der Natur als pädagogisches Mittel in der Waldspielgruppe einsetzen, damit so viele Kinder wie möglich eine gute Verwurzelung mit sich, unserer Erde und allem Lebenden erfahren dürfen.

 

Neben der Waldspielgruppe arbeite ich in einem Durchgangsheim für weibliche Jugendliche als Musik- und Kunstlehrerin.

Robin Schönefeld

Begleitperson Dienstag und Donnerstag

Hallo, mein Name ist Robin.

Im August 2020 bin ich mit meiner Freundin und meiner dreijährigen Tochter von Berlin nach Basel gezogen.

Nach einer zweijährigen Elternzeit und dem Umzug freut es mich, mit der Arbeit in der Waldspielgruppe eine neue Herausforderung gefunden zu haben.

Zuvor war ich zehn Jahre als Art Director in der Grafikagentur Doublestandards in Berlin festangestellt.

Die Arbeit mit Kindern hat mich schon immer interessiert und mir grosse Freude bereitet. Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammelte ich während meines einjährigen Zivildienstes in einem Integrationskindergarten, des Weiteren durfte ich während der Zeit als Grafiker meinen damaligen Chef mehrere Male bei seiner Tätigkeit als Kunstlehrer an einer Grundschule vertreten - und nicht zuletzt durch meine mittlerweile drei Jahre alte Tochter, welche ich zusammen mit anderen Kindern in selbstinitiierten Spielgruppen betreut habe.

 

Abseits der Grafik habe ich begonnen, mich neu zu orientieren. Dabei ermöglicht mir die vorerst ehrenamtliche Tätigkeit bei der Waldspielgruppe Jangala den Einstieg in eine sozialpädagogische Arbeit. Meine Tochter Carlotta begleitet mich jeweils in der Dienstags- und Donnerstagsgruppe in den Wald. Hierdurch wurde mir als Vater bewusst, wie viel Nährwert der Aufenthalt mit der Gruppe im Wald für die Entwicklung meiner Tochter hat. Diese Erkenntnis bestätigt mich zusätzlich in meinem Vorhaben, einer nachhaltigen, naturpädagogischen Arbeit nachzugehen.

 

Ich freue mich, diese Erfahrungen, die meine Tochter hier machen darf, auch anderen Kindern zu ermöglichen.